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Vorstandaus dem Jahr 2009
  VorstandEingekreis - Politiker
     durchgestartet

  VorstandDIE NEUEN ORTS-
     BÜRGERMEISTER:
     Michael Gasiorek
     (CDU) in Wald-
     leiningen;

  VorstandWahlkampf: "Ab in die      Supp"
  VorstandMichael Gasiorek      kandidiert in    
     Waldleiningen

  VorstandPfeifer versteht      schlechte Note für Alte      Scheune nicht      (22.01.09)

  VorstandCDU-Umfrage: Zufrie-
     denheit mit der Wohn-
     qualität (16.01.09)


Vorstandaus dem Jahr 2008


Infos aus der Presse - 2009

 

EINGEKREIST - Politiker: Durchgestartet
"Die Rheinpfalz", 29. August 2009

Sechs süße Wochen lang lag das Land in Lethargie, doch nun ist's vorüber mit der seligen Ruhe. Mit den Schülern sind auch die Politiker auf die Bildfläche zurückgekehrt. Doch während es Erstere erst mal ruhig angehen ließen, hatten Letztere offenbar schon mit den Hufen scharrt und konnten es kaum erwarten, wieder durchzustarten: Sage und schreibe 23 Ratssitzungen fanden diese Wo­che statt, das Gros an den ersten beiden Schultagen.
Im Gegensatz zu Lieschen Müller war die Politikerriege nämlich selbst während der Ferien nicht untätig:
Nach den Neuwahlen im Juni gab es ja so viel zu besprechen. Alte Freundschaften mussten gefestigt, neue Bündnisse geschmiedet werden. Zum Beispiel in der VG Landstuhl und der Ortsgemeinde Hochspeyer. Während sich im Grumer-Land nun CDU und FWG ganz besonders lieb haben und die SPD links liegen las­sen, ist es in Hochspeyer gerade umgekehrt: Dort haben die Freien Wähler dem altem Kompagnon CDU den Rücken gekehrt und keck mit den Genossen angebandelt.
Wie gesagt, das sind nur zwei Beispiele. Auch andernorts hat es sicher hinter den Kulissen so manchen Kuhhandel gegeben, überall mit dem Ziel, die eigene Macht zu sichern oder auszubauen.
Es gibt aber auch - man höre und staune! - Menschen, die nicht auf den ausgetretenen Polit-Pfaden wandeln, sondern neue Wege gehen wollen. Zum Beispiel CDU-Mann Michael Gasiorek, neuer Ortsbürgermeister von Waldleiningen und mit 28 Lenzen der Benjamin unter seinen Amtskollegen. Er wolle Brücken bauen und Gräben überwinden, sagte er in der konstituierenden Sitzung. Und stellte zugleich in Aussicht, dass die CDU auf einen eigenen Beigeordnetenkandidaten verzichten werde.
Oha, das sind ja wahrlich neue Töne! Ob es dem jungen Mann gelingen wird, die alten Haudegen zu versöhnen? Warten wir's ab!
Sein guter Vorsatz ist zumindest mal vorbildlich.

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.200
Datum: Samstag, den 29. August 2009
Seite: Nr.6

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DIE NEUEN ORTSBÜRGERMEISTER: Michael Gasiorek (CDU) in Waldleiningen
"Die Rheinpfalz", 25. August 2009

"Nicht übereinander, sondern miteinander reden"

Am Tag der Kommunalwahl hatte die CDU in Waldleiningen für jeden Haushalt ein Töpfchen Marmelade mit der Aufschrift "Gut in den Tag starten mit echter Schwarz-Kirsche." So wollte die Partei auf ihren jungen Kandidaten für das Amt des Ortsbürgermeisters aufmerksam machen. Die Rechnung ging auf: Michael Gasiorek wurde gewählt.
Bei 330 Wahlberechtigten und einer hohen Wahlbeteiligung von 96 Prozent gewann der 28-jährige mit 22 Stimmen Vorsprung gegen den sozialdemokratischen Amtsinhaber Franz Pfeifer, der die Geschicke der rund 430 Bürger zehn Jahre lang gelenkt hatte.
"Bei der Wahl hatte ich überhaupt nichts zu verlieren, nur zu gewinnen", sagt Gasiorek, der zuvor be­reits drei Jahre lang im Gemeinderat saß und dem CDU-Ortsverein vorstand. Gestern Abend wurde er in sein Amt eingeführt. Sein Motto für die Zukunft: "Nicht übereinander, sondern miteinander reden."
Außer seinem Ziel, die Dorfgemeinschaft zu stärken, möchte Gasiorek unter anderem die Sanierung der ge­meindeeigenen Gebäude und Einrichtungen, den Handy-Empfang und die nächtliche Anbindung an den ÖPNV erreichen. Schon als Schüler des Albert-Schweitzer-Gymnasiums in Kaiserslautern und später als Student der Germanistik, Geschichte und Mathematik für Gymnasien, arbeitete er ehrenamtlich im Kinder- und Jugendförderverein Waldleiningen (KiJuWa). Auch als Laienschau­spieler, als Bütten- und Kerweredner sowie Weltachsschmierer ist der neue Ortsbürgermeister bekannt.
Er ist der jüngste in diesem Amt im Landkreis und der zweit jüngste in Rheinland-Pfalz. Sein politisches Interesse begann, als in der Schule über die Wahlprogramme der Parteien diskutiert wurde. Sich zu engagie­ren, habe ein Lehrer geraten. "Meine Wahl fiel auf die Politik und auf die CDU, der ich seit 1998 angehöre", erzählt er. Zunächst war Gasiorek als Beisitzer und Schriftführer im Orts- ­und Gemeindeverband aktiv. Dann wurde er Mitglied im Landesarbeitskreis für Bildung, Wissenschaft und Forschung und kam ins Nachwuchsförderprogramm der CDU "Politik-Talent 2009". "Dadurch habe ich viele interessante Menschen kennen gelernt", sagt er und findet die neuen Eindrücke "sehr spannend".
Sein Staatsexamen, das durch den Wahlkampf zurückgestellt wurde, soll im nächsten Jahr folgen. Der Kat­zenfreund und Neuseeland-Liebhaber tanzt und liest gern. Er ist Ersatzpresbyter, hat in Köln beim Weltjugendtag und in Kaiserslautern bei der Fußball-Weltmeisterschaft als Teamleiter gearbeitet. Durch das Jobben habe er viele Erfahrungen gesammelt, sagt der 28-jährige.
Dass er kein leichtes Amt übernimmt, ist ihm bewusst. "Ich beurteile täglich meine Schüler und muss das auch bei mir aushalten. Beurteilen ja, aber verurteilen nein." (ibr)

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.196
Datum: Dienstag, den 25. August 2009
Seite: Nr.8

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Wahlkampf: "In die Supp"
"Die Rheinpfalz", 14. März 2009

Apropos Hühner. Kennen Sie die Bauernregel "Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich's Wetter - oder auch nicht"? Dieser Spruch ließe sich nahtlos auf die Politik übertragen: Denn im laufenden Wahlkampf gibt's in jedem Dorf oder jeder Stadt Scharen von Gockel, die mit geschweltem Kamm und aufgeplusterten Gefieder pausenlos krähen und sich beim geringsten Anlass Schaukämpfe liefern. Ganz ehrlich, auf dem Bauernhof kämen solche geltungssüchtigen Profilneurotiker ganz schnell "in die Supp". In der Politik hingegen werden sie gewählt. Aber nicht - und damit wären wir beim nächsten Irrtum - weil der Wähler von ihnen so beeindruckt wäre, sondern weil er hofft, damit vielleicht wenigstens für die nächsten zwei, drei Jahre Ruhe zu haben. Denn die kehrt - nach jedem Gockelwettstreit - ganz schnell wieder ein. Doch wirklich ändern tut sich nichts. Vielleicht sollten wir daher mal aus unseren Fehlern lernen: Wählen wir doch zur Abwechslung doch mal die etwas Stilleren, die Sachorientierten, diejenigen, die was zu sagen hätten, wenn sie nicht ständig vom Gegacker der andern übertönt würden.
Einen Versuch wäre es wert. Wer weiß, was dann kommt... (oef)

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.62
Datum: Samstag, den 14. März 2009
Seite: Nr.8

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Michael Gasiorek kandidiert in Waldleiningen
"Die Rheinpfalz", 22. Januar 2009

WALDLEININGEN.
Die CDU hat den 28-jährigen Michael Gasiorek einstimmig zu ihrem Kandidaten für die Ortsbürgermeister-Urwahl am 7. Juni nominiert. Der Student der Geschichte, Germanistik und Mathematik für das lehramt an Gymnasien trat mit 17 Jahren in die CDU ein, ist seit drei Jahren Mitglied des Gemeinderates und Vorsitzender des CDU-Ortsverbands. Er ist im "Landesarbeitskreis für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Weiterbildung" sowie im Nachwuchsförderprogramm "Politiktalente 2009" tätig. Durch sein Engagement als Laienschauspieler, Büttenredner und in der Jugendarbeit ist Gasiorek in seiner Heimatgemeinde verwurzelt. Für sie möchte er ein vermehrtes Miteinander über alle Parteigrenzen hinaus erreichen. (ibr)

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.42
Datum: Donnerstag, den 19. Februar 2009
Seite: Nr.6

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Pfeifer versteht schlechte Note für Alte Scheune nicht
"Die Rheinpfalz", 22. Januar 2009

WALDLEININGEN.
Ortsbürgermeister Franz Pfeifer (SPD) hat empfindlich auf Verlautbarungen der CDU reagiert. In einer Stellungnahme zum RHEINPFALZ-Bericht „Zufrieden mit der Wohnqualität“ (Ausgabe vom Freitag) sagte er gestern, die SPD habe bereits 2004 eine Umfrage mit ganz ähnlichen Themen gemacht. Damals habe der Rücklauf bei 40 Prozent gelegen, während auf die 300 Handzettel der CDU jetzt nur zehn Prozent der Bürger antworteten. „Solche Umfragen verlieren an Wert, wenn sie zu oft stattfinden“, sagte Pfeifer. Unverständlich ist für den Ortsbürgermeister die schlechte Bewertung, die das Projekt Alte Scheune in der Umfrage erfahren hat. Der Ausbau der L504 sei mit der Auflage verknüpft gewesen, das Grundstück zu erwerben, um eine Wendeschleife für den Bus- und Schwerlastverkehr zu ermöglichen. Auch eine räumliche Versetzung des historischen Backofens lasse sich nicht vermeiden. Diese Vorgehensweise sei vom Gemeinderat einstimmig beschlossen und in zwei Einwohnerversammlungen akzeptiert worden, so Franz Pfeifer weiter. (red)

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.18
Datum: Donnerstag, den 22. Januar 2009
Seite: Nr.5

Anmerkung: Vergleichen Sie hier beide Umfragen und lesen die unseren Kommentar zur Stellungnahme Pfeifers (weiteroben)

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CDU Umfrage: Zufriedenheit mit der Wohnqualität
"Die Rheinpfalz", 16. Januar 2009

WALDLEININGEN. Die Waldleininger empfinden ihre Wohn- und Lebensqualität als gut bis befriedigend. Ruhige Lage, schöne Umgebung und örtliche Angebote tragen zu dieser Einschätzung bei. Das hat der CDU-Ortsverband bei einer Umfrage erfahren, deren Ergebnisse jetzt präsentiert wurden.

Die Rücklaufquote der etwa 300 verteilten Fragebögen habe bei zehn Prozent gelegen, so Michael Gasiorek, Vorsitzender des CDU-Ortsverbands und Gemeinderatsmitglied. Er hatte mit dem Vorstand des Ortsverbands und der Fraktion die Umfrage gestartet. Die Ergebnisse bestätigten die Politik der CDU, so Gasiorek.
Über 70 Prozent der Befragten stünden hinter dem Slogan "gemeinsam Miteinander - gemeinsam Füreinander". Politischen Hickhack bemängelten über 50 Prozent der Fragebogen-Ausfüller. Viele ärgerten sich, dass nach wie vor kein Handy­Empfang möglich sei. Auch am Dorfbild gab es Kritik. Bemängelt wurde die Sauberkeit der Gemeinde.
Angeregt worden seien die Renovierung des Friedhofs und des Dorfgemeinschaftshauses mit dem still gelegten Dampfbad, ein Barfußpfad und eine Kneipp-Anlage. Am schlechtesten schnitt laut Gasiorek das Projekt "Alte Scheune" ab. Über 57 Prozent gaben die Note sechs. Sollte es realisiert werden, wolle die CDU den Backofen wie geplant in der Mitte des Areals wieder aufbauen. (ibr)

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.13
Datum: Freitag, den 16. Januar 2009
Seite: Nr.8

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Zuletzt am 27.10.2009 aktualisiert
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