In einem kleinen Dorf wie Waldleiningen sollte das Miteinander durch einen fairen Umgang geprägt sein - fair sowohl zwischen einzelnen Personen, als auch zwischen den einzelnen Parteien und Vereinen. Diesen Grundsatz vertreten wir und dazu stehen unser Ortsbürgermeisterkandidat und unser Team. Aus diesem Grund wollen wir unsere Ortsgemeinde gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern in eine sichere und gute Zukunft führen. Deshalb bitten wir alle Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde um ihr Vertrauen, wenn am 07. Juni 2009 unser Ortsbürgermeister und Gemeinderatgewählt wird:
Wir sind bereit.
Wie unser Team und unser Kandidat sich eine sichere und gute Zukunft vorstellen, können Sie unter den folgenden Punkten erfahren. Diese stellen unser Arbeitsprogramm für die Zeit 2009 bis 2014 dar. Wir danken allen, die daran mitgewirkt haben. Einige Punkte sind sofort umsetzbar. Andere müssen mittel- oder langfristig geplant und vorbereitet werden. Dennoch sind alle aufgeführte Ziele und anvisierte Maßnahmen realisierbar.
Jedoch kann das hier aufgezählte nicht alles wiedergeben, was gemacht werden muss und kann. Die Zeit bietet einem viele Optionen, die wahrgenommen werden können - ja, zum Teil auch müssen. Deswegen ist dieses Wahlprogramm nichts Festes, was "in Stein gemeißelt" ist. Es ist vielmehr richtungsweisend und unterliegt stetiger Kontrolle, Überarbeitung und Weiterschreibung.
An dieser Stelle möchten wir Sie alle einladen, an der Verwirklichung der Vorhaben und Maßnahmen mitzuhelfen, und diesen Gestalt zu verleihen.
Gemeinsam. Stark. Für Waldleiningen.
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Bürger und Politik
Dorfgemeinschaft als Mittelpunkt
Der Zusammenhalt von Bürgerinnen und Bürgern unserer Gemeinde muss gestärkt werden. Dies kann nicht nur durch überparteiliches Miteinander geschehen, sondern muss auch durch uns Einwohner selbst gefördert werden. Für Jung und Alt soll mehr Leben ins Dorf gebracht werden. Dazu gehört z.B. das Image der örtlichen Veranstaltungen aufzuwerten.
Somit wird in den weiteren Ausführungen unser Bürgerhaus als Dorfgemeinschaftshaus bezeichnet werden. Schließlich liegt im Namen die Kraft für eine Identifikation.
Politisches Miteinander
Unser Kandidat steht für die Beendigung der unaufhörlichen Fehden zwischen den beiden politischen Lagern unserer Gemeinde. Als Ortsbürgermeister wird er offene Gespräche mit allen Parteien, Bürgern und Vereinen anstreben und sich deren Meinungen bzgl. der politischen Vorgehensweise anhören. Eine "Basta-Politik" wird es nicht geben.
Deswegen wird er auch im Vorfeld jeder Gemeinderatssitzung sich mit seinen Fraktionsvorsitzenden besprechen. Michael möchte keine Termine zu Sitzungen des Gemeinderates diktieren. Ein Termin soll in gegenseitiger Absprache und Information so erfolgen, dass Ratsmitglieder nicht kurzfristig von Einladungen zu Sitzungen überrascht werden. Hier ist ein einfacher und guter Ansatzpunkt für ein gemeinsames Miteinander.
Bürgernähe
Mehr Bürgernähe ist ein Hauptaugenmerk unseres Politikverständnisses. Zu diesem Punkt zählen wir unter anderem eine größere Transparenz der Verwaltungsaufgaben. Dazu gehört selbstverständlich die Veröffentlichung aller Protokolle der öffentlichen Ratssitzungen, wie es bereits auf der Homepage des CDU-Ortsverbandes getan wird.
www.cdu-
waldleiningen.de/gemeinderat/gemeinderat.html
Vereine und Verbände
Vereine sind politikfreie und neutrale Zusammenschlüsse. Als Ortsbürgermeister wird Michael Gasiorek keinen örtlichen Verein hauptverantwortlich leiten oder dem engeren Vorstand angehören. Schließlich kann man nicht auf allen Hochzeiten tanzen. Daher lautet seine Devise: Ich mache eine Sache ganz oder gar nicht. Deswegen wirde er sich voll auf sein Amt des Ortsbürgermeisters konzentrieren.
Ausnahmen bilden hier die um die Beisitzer erweiterten Vorstandschaften von Vereinen, weil diese der Vereinsführung lediglich beratend zur Verfügung stehen.
Der Kandidat möchte ebenfalls anmerken: Sollte ihn eine Vereinsspitze als Zuhörer und Gast zu Vorstandssitzungen einladen, dann wird er auch hier mit Rat und Tat zur Verfügung stehen.
Gemeindeveranstaltungen
Wir werden nach wie vor die Veranstaltungen unserer Gemeinde aufrechterhalten. Neujahrsempfang, Ostermarkt, Maifeier, Wald-Serenade, Kerwe, Totengedenken und Weihnachtsmarkt sind kulturelle Ereignisse, die eine breite Anerkennung erworben haben, Tradition besitzen und zahlreiche Gäste in unser Dorf locken. Diese Durchführungen sollen durch andere Gemeindefeste bereichert werden. Vorstellbar sind hier ein Backofen-Fest, ein Wald-Flohmarkt und die Wiederbelebung unseres Hahnenfestes, welches über einen Vereinsring zu bewerkstelligen wäre.
Wir gestatten uns eine Anmerkung zum Neujahrsempfang: Er ist von zentraler Bedeutung, um Verdienste von Bürgerinnen und Bürgern anzuerkennen und Neubürger, sei es zugezogene oder neugeborene, zu begrüßen. Wir können verstehen, dass man den Empfang aufgrund der desolaten Finanzsituation jahrelang ausfallen ließ - verstehen aber nicht, wieso dann ausgerechnet in dem Jahr der Wahlen 2009 wieder ein solcher stattfindet. Die Finanzen haben sich wohl kaum gebessert.
Partnerschaft mit Xirocourt
Wir sehen uns in der Tradition diese, durch uns initiierte, Partnerschaft zu pflegen. Durch die letzten Jahre ist diese Partnerschaft für viele Menschen zu einer Freundschaft geworden. Diese gilt es zu erhalten und weiter auszubauen. Vor allem sollen Jugendliche und Kinder integriert werden. Es sollen gegenseitige Sommercamps und Zeltlager wiederbelebt werden, die es mal gegeben hat. Dies werden wir uneingeschränkt unterstützen.
Des Weiteren soll eine kleine Gedenktafel an die Jumelage erinnern. Vor mehr als 20 Jahren begründeten wir diese Partnerschaft. Als geeigneten Ort für eine solche Tafel sehen wir den Platz gegenüber der Bushaltestelle in der Dorfmitte. Auf diesem steht bereits ein Geschenk aus Xirocourt, das die Partnerschaft präsent macht.
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Finanzen und Verwaltung
Schulden vermeiden
Wir sind uns alle einig, dass eine kleine Gemeinde wie Waldleiningen nicht aus eigener Kraft ihre Verschuldung abbauen kann. Daher ist ein Wahlversprechen eines Schuldenabbaus nicht nur falsch, es zeugt auch von Realitätsverlust. Aus diesem Grund ist unser oberstes Anliegen das Vermeiden von Schulden. Die Neuverschuldung soll folglich so niedrig wie möglich gehalten werden.
Die Einsparung von öffentlichen Geldern ist solange unvermeidlich bis die Landesregierung die gesetzlichen Voraussetzungen für eine solide Finanzausstattung der Kommunen nicht ändert.
Umgang mit Seuergeldern
Der Mitteleinsatz von Ressourcen ist optimal zu planen - effektiv und effizient. Dies tut auch Not, sieht man sich die Entwicklung unserer Pro-Kopf-Verschuldung der letzten zehn Jahre an. Vergleicht man unsere mit der Pro-Kopf-Verschuldung des Jahres 2004 von Fischbach, Frankenstein, Hochspeyer und der Verbandsgemeinde, haben wir die zweithöchste Verschuldung:
| Jahr |
Pro-Kopf-Verschuldung |
2004 |
- 2.525 € |
Im Jahr 2004
Gemeinde |
Pro-Kopf |
Gesamtverschuldung |
Fischbach |
- 1.371 € |
1,17 Millionen € |
Frankenstein |
- 3.198 € |
3,48 Millionen € |
Hochspeyer |
- 2.307 € |
11,17 Millionen € |
VG Hochspeyer |
- 2.023 € |
9,61 Millionen € |
Waldleiningen |
- 2.525 € |
1,13 Millionen € |
Verwaltungsaufgaben
Unsere Verwaltung ist in erster Linie dem Gemeinwohl verpflichtet. Aus diesem Grund sind Wirtschaftlichkeits-prinzipien einzuhalten und einzufordern.
So können z.B. Protokolle der Ratssitzungen per eMail an die Mitglieder versendet werden. Dies würde der Gemeinde Kosten einsparen und durch den geringeren Papierverbrauch die Umwelt entlasten.
Informationswesen
Die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Ortsgemeinde ist zu intensivieren. Die Ortsgemeinde soll ihr Handeln transparent machen und der Öffentlichkeit in angemessener Form zeitnah vermitteln. Das Informationsangebot an die Bürgerinnen und Bürger muss umfassend sein. Nur so können sich alle Interessierten an demokratischen Meinungsbildungsprozessen angemessen beteiligen.
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Dorfbild und Technik
Alte Scheune
Die Alte Scheune ist der Ansicht vieler Bürger nach ein finanzielles Desaster. Der Kaufpreis für Grundstück samt Scheune und des Nachbargrundstücks, die Planungs- und Absperrungskosten und der Eigenanteil der Gemeinde von zur Zeit 60.000 Euro für Renovierungskosten stehen in keiner Relation zum Nutzen dieses Vorhabens.
Auch fehlt ein Refinanzierungskonzept.
Es wurde vorgeschlagen, einen Kiosk zu integrieren. Dieser solle durch die örtliche Gastronomie oder Vereine bewirtschaftet werden (z.B. wie das Alte Forsthaus Schwarzsohl durch den Pfälzerwald Verein). Auf Nachfrage wurden jedoch bisher weder unsere Wirte noch unsere Vereinsvorsitzenden seitens unserer Gemeindeverwaltung zu diesem Konzept gehört.
Die allgemeinen Meinungen zum Projekt "Scheune" tendieren zum Abriss. Die Steine können so an an anderen Orten wiederverwendet und das eingesparte Geld für andere Zwecke eingesetzt werden.
Gleichzeitig bekennen wir uns, unser Kandidat und sein Team zu demokratischen Prozessen. Sollte noch in dieser Amtsperiode das Projekt durchgewinkt werden, werden wir uns nicht dagegen verwehren, sondern das Vorhaben nach bestem Wissen zu Ende bringen. Dies gehört zu unserem Politikverständnis. So hat die SPD auch CDU-Projekte in Angriff genommen und fertiggestellt, wie die
- Fertigstellung des Erdgeschosses des Dorf
-
gemeinschaftshauses mit Gastronomie und Kegelbahnen,
- Wiedereröffnung einer Dorfbücherei,
- Sanierung der L504 und
- Baugebieterweiterung "Harzofenstraße", nachdem der
Traum vom "Baugebiet Schloßberg" geplatzt war.
Hier muss man auch folgenden Sachverhalt nennen:
Dank des durch uns initiierten Beitritts zum Dorferneuerungsprogramm können aus diesem Programm Mittel und Zuschüsse zum Projekt "Alte Scheune" fließen.
Friedhof
Der Friedhof ist ein Hauptaugenmerk unserer Politik. Von dem Zustand des Daches unserer Leichenhalle bis zur anscheinend willkürlichen Anordnung der Gräber liegt hier einiges im Argen. Wir stehen für verschiedene Grabfelder: Urnen-, Reihen- und ein Wiesengrabfeld. Bisher herrscht dort keine Ordnung. Wahllos sind Urnen- zwischen Doppelgräbern angelegt worden. Dies stört den Gesamteindruck. Zu einem halb-anonymen Wiesengrabfeld hat die CDU-Fraktion bereits im Juni 2008 einen Antrag im Gemeinderat gestellt. Dieser wurde bis in den Herbst 2008 vertagt, wo er aufgrund von Formalitäten abgelehnt wurde.
Aus diesem Grund werden wir uns nach der Wahl für die Schaffung eines Wiesengrabfeldes stark machen.
Den Wunsch nach einem Ruheforst haben wir vernommen, sehen aber Schwierigkeiten in der Realisierung. Grund hierfür ist der Plan der Stadt Kaiserslautern, einen solchen evtl. zwischen Hochspeyer und Kaiserslautern anzulegen.
Es ist aber nach wie vor zu überdenken und zu überprüfen, ob auf einem Wiesengrabfeld zwei bis drei kleine Bäume gepflanzt werden können.
Wir begrüßen die Installation des neuen Zaunes am Friedhof, welcher die Friedhofsmauer ergänzt und den rostigen Bauzaun verschwinden ließ. Diesen Punkt hatten wir ganz oben auf unserer Prioritätenliste, die wir bereits im März 2008 unseren Mitgliedern nach den neuen Vorstandswahlen vorgestellt haben. Wir fragen uns jedoch, wieso ein Missstand, der solange bekannt war und immer wieder von Bürgerinnen und Bürgern angemahnt wurde, erst ein halbes Jahr vor der Wahl beseitigt wird?!
Grünabfallsammelstelle
Die CDU-Fraktion hat der Verlegung der Grünabfallsammelstelle hinter den Friedhof zugestimmt. Laut der damaligen Aussprache während der Sitzung des Gemeinderates wurde festgestellt, dass es der ideale Ort in unserer Gemeinde sei - niemand werde dadurch gestört werden.
Nach Gesprächen mit Bürgern, welche diese Verlegung als pietätlos bezeichnen und sich extrem gestört fühlen, werden wir nach einer anderen Aufstellmöglichkeit für die Sammelstelle suchen. Denkbar ist hier ein Streifen zwischen Grill- und Zeltplatz, direkt am Waldesrand.
Am einfachsten wäre es, den Vorschlag seitens der VG-Werke umzusetzen. Dieser sah vor, die Grünabfallsammelstelle so zu verlegen, dass ein Mindestabstand von 3m zur Kläranlage hin eingehalten wird. Dies wurde dann durch den Gemeindratsbeschluss ad acta gelegt. Schließlich hat sich für unsere Ortsverwaltung ein idealer Platz hinter dem Friedhof ergeben.
Hier möchten wir kurz erklären, warum der Platz verlegt wurde:
Zu einem wurde uns nach einer Rücksprache mit der Verbandsgemeindeverwaltung eröffnet,
a) dass man die Kläranlage seitens der Werke nicht mehr anfahren konnte, weil Grünabfälle "wild" vor die Sammelstelle entsorgt wurden. Als es noch feste Öffnungzeiten gab, sei dies nie ein Thema gewesen.
Aus diesem Grund plädieren wir wieder für feste, geregelte Öffnungszeiten.
b) dass der Abholwagen des Entsorgungsunternehmens fast immer den Zaun zur Kläranalage hin beschädigt hat, wenn er den Grünabfall abholte.
Dorfpflege
Unser Dorf scheint an einigen Stellen zu verwildern - hinter vorgehaltener Hand spricht man sogar schon von verdrecken. Dies hat unsere Bürgerumfrage auch bestätigt. Durch Wildwuchs und Baumbestände auf privaten (Leer-)Grundstücken wird diese Verwilderung begünstigt. Objekte, wie z.B. Spielplätze, Straßen(-reinigung) und der Tisch am Seewoog werden seit Jahren vernachlässigt. Wir sind alle dafür verantwortlich, dass wir in einem ansehnlichen Dorf wohnen. Hier wollen wir wieder die oberen Ränge bei "Unser Dorf soll schöner werden" belegen und Gäste sollen sich wohl fühlen.
Der CDU-Ortsverein ging mit gutem Beispiel voran. So wurde letztes Jahr gemeinsam mit den Bürgernin einer Aktion gemeinsam mit den Bürgerngemeinsam mit den Bürgern der Saubrunnen an der Alten Schule gesäubert. Solche Maßnahmen sollen in der Zukunft verstärkt anvisiert werden. Das Motto ist: gemeinsam Miteinander - gemeinsam Füreinander.
Wendeschleife
Der Wendekreis soll neuer Drehpunkt des Dorfes werden. Unser Kandidat schlug bereits letztes Jahr vor, einen Nadelbaum in der Mitte der Verkehrsinsel zu pflanzen, der in der Weihnachtszeit als Weihnachtsbaum beleuchtet werden kann. Rechts und links dieses Baumes sollen eine Miniatur der Weltachse und zwei baumsägende Waldarbeiter aufgestellt werden. Erstere Idee hat die CDU-Fraktion bereits als Antrag in den Rat eingebracht. Letzterer Vorschlag stammt von Seiten der SPD. Wir finden, beide Objekte sind eine sehr gute Idee und würden sich prima ergänzen.
Backofen
Der Backofen soll wieder auf dem gekauften Grundstück aufgebaut werden. Mit Tischgruppen und Bänken ergänzt, bietet der Platz eine Treffmöglichkeit für Jung und Alt. Zusätzlich werden einige kleinere Bäume gepflanzt und ein Dorfteich angelegt. Ein schmaler Barfuß-Pfad für Radfahrer und Wanderer, Kinder und Senioren, sowie für alle Besucher ist auch vorstellbar. Sollte die Alte Scheune realisiert werden, könnte hier eine Gedenktafel mit historischen Daten und Fakten unserer Gemeinde angebracht werden.
Dorfladen und Gemeindekneipe
Unser Lebensmittelladen soll seine Öffnungszeiten an Kundenwünsche anpassen. Die Pächter der gemeindeeigenen Gastronomie werden gebeten, feste, am besten tägliche (mit Ausnahme eines Ruhetages) Einkehrzeiten zu ermöglichen. Die Kegelbahnen sind verstärkt zu bewerben.
Dorfgemeinschaftshaus
Das Dorfgemeinschaftshaus ist wieder herzurichten. Nachdem der kleine Saal gestrichen wurde, ist nun eine Fortsetzung der Renovierung erforderlich. Außerdem muss das Dampfbad repariert werden. Hier ist auch eine Einnahmequelle der Gemeinde schon seit Jahren verebbt. Des Weiteren sollen Strom- und Wasserverbrauch überprüft und falls möglich die Installation neu durchdacht werden.
Handy-Empfang und Breitbandversorgung
Zu den technischen Standards der modernen Zivilisation gehört heutzutage die Erreichbarkeit durch Handys. Hier werden wir vehement von übergeordneter Politik und Wirtschaft die Netz-Bereitstellung fordern. Nicht nur unsere privaten Anliegen verbinde wir damit. Ebenfalls kann die nahegelegene Bundesstraße durch ein flächendeckendes Handynetz profitieren, indem bei Unfällen sofortige Notrufe abgesetzt werden können. Die B48 verfügt nämlich auch über einen beklagenswerten Netzempfang.
Des Weiteren soll die schlechte Breitbandanbindung über das Telefon überprüft werden. Waldleiningen ist zurzeit nämlich von einem Anbieter abhängig, der uns alleine eine annehmbare DSL-Verbindung anbietet.
Grillplatz
Der Grillplatz ist zum Teil sanierungsbedürftig. Dies ist ebenfalls in Angriff zu nehmen. Des Weiteren machen wir uns für den Bau einer kleinen Waldbühne stark. Hier können neben Musik-Veranstaltungen ebenso kleinere Show-Einlagen stattfinden. Vorstellbar wäre auch, die Waldleininger Serenade bei schönem Wetter dorthin zu verlegen. Eine Wald-Serenade, die dann mitten im Wald unter mindestens gleichen Bedingungen wie am Dorfgemeinschaftshaus gestaltet werden kann.
Verkehr Innerorts
Waldleiningen soll ein verkehrssicherer Ort sein. Dies kann dadurch erreicht werden, dass Innerorts möglichst überall "Tempo 30" gilt. Wir sind es den Anliegern, den Senioren und vor allem unseren Kindern schuldig, auf sie Rücksicht zu nehmen.
Ferner soll die Gefahr auf stark durch LKW-Verkehr belastete Straßen durch verkehrsdämpfende Maßnahmen entschärft werden.
Erdgas-Verlegung
Von einigen Einwohnern wurde der Ruf nach einem Erdgasbezug laut. Dies ist auf Wirtschaftlichkeit zu überprüfen und ggf. umzusetzen.
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Wirtschaft und Tourismus
Wirtschaft stärken - Betriebe fördern
Die wenigen ortsansässigen Unternehmen sind zu fördern. Möchte sich ein Unternehmen vergrößern, wird dies voll unterstützt, soweit es möglich ist.
Hier ist die Formel einfach:
gutgehende, vergrößerte Unternehmen zahlen mehr Gewerbesteuern, welche der gesamten Gemeinde zu Gute kommen.
Tourismus ankurbeln
Die Airbase Ramstein ist für viele internationale Besucher, überwiegend Militärangehörige, das Tor zum Landkreis Kaiserslautern. Daher ist der Kontakt zur Airbase zu suchen. Während der Dienstzeit unsers Kandiaten als Soldat der Nato auf dem Flugplatz Ramstein hat er einige Erfahrung mit dem touristischen Verhalten unserer Gäste gemacht. Aus diesem Grund wird er in lokalen Airbase-Zeitungen, wie der "Gazette", Werbung für unsere Gemeinde, die Weltachse und unsere Gastronomien starten.
Zusätzlich ist das Angebot des Fuchs-Busses weiter auszubauen. Er verkehrt zwischen Bad Dürkheim und Johanniskreuz und hält in Waldleiningen, auf dem Stüterhof und dem Parkplatz bei der Weltachse. Mit ihm können mehr Touristen in unsere Gemeinde gelockt werden.
Ein weiteres Anliegen ist uns der Premium-Wanderweg. Er führt von Johanniskreuz, über Stüterhof, Weltachse und Waldleiningen nach Frankenstein. Durch ihn wird unsere Gemeinde auch mit verstärktem Tourismus rechnen können.
Kultur bewerben - Weltachse
Die Weltachse ist als die kulturelle Attraktion unserer Gemeinde verstärkt zu bewerben. Nicht nur bei unseren amerikanischen Freunden, sondern auch in nahe gelegenen Orten und Vereinen soll dies geschehen. Ziel soll ein Kultur- und Umwelttourismus sein, welcher für unsere, mitten im "Naturpark Pfälzerwald" gelegene Gemeinde, eine Grundlage bildet.
Die Weltachse als solches wird besser ausgeschildert. Eine Tafel vor Ort wird mit geschichtlichen Hintergründen und dem "Weltachs-Gedicht" Paul Münchs ergänzt. Noch stehen Wanderer und Radfahrer davor, ohne irgendwelche Informationen zu erhalten.
Eine Karte mit Wanderrouten ist ebenfalls anzubringen, welche auf die örtlichen Gastronomien hinweist. Der Tourismus Innerorts kann somit zusätzlich angekurbelt und die Umsätze der Gaststätten gesteigert werden.
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Bildung und Weiterbildung
Hausaufgabenwerkstatt
Als Lehrer und Mitglied des "Landesarbeitskreises für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Forschung" liegt Michael Gasiorek dieses Thema besonders am Herzen. In Zusammenarbeit mit dem "Lokalen Bündnis für Familien" wird versucht, eine tägliche Hausaufgabenwerkstatt, inklusive gemeinsamen Kochens, im Jugendraum der Ortsgemeinde zu bewerkstelligen. Ziel soll hier die finanzielle und zeitliche Entlastung der Eltern, sowie die größere Auslastung des Jugendraumes sein. Nicht zuletzt soll das ehrenamtliche Engagement der Betreuenden die Gemeinschaft fördern.
Weiterbildung ermöglichen
Weiterbildungsangebote sollen Einzug in unsere Gemeinde erhalten. Hier ist die Kreisvolkshochschule einzubinden und das Engagement "von Bürgern für Bürger". So können Fremdsprachen-Kurse (insbesondere französisch und englisch) angeboten werden, genauso wie Vorträge, wie z.B. zu historischen Sachverhalten. Außerdem sind Diskussionsforen zu bestimmten Themen oder einfache Lesezirkel erstrebenswert. Unsere Gemeinde hat in dieser Hinsicht viel Potenzial - wir sollten es nutzen.
Hier liefert die SPD ein Paradebeispiel, wie man es nicht machen sollte, indem sie im März zwei solcher Veranstaltungen anbietet. Nicht vor den Wahlen, sondern regelmäßig in akzeptablen Abständen sollte hier die Devise sein.
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Soziales und Generationen
Senioren-Angebot
Der demographische Wandel macht auch vor Waldleiningen nicht halt. Daher ist es zwingend notwendig, die Potenziale der immer älter werdenden Gesellschaft zu nutzen und auf ihre Bedürfnisse einzugehen.
Dazu sollen Pilotprojekte organisiert werden, wie z.B. Senioren-Gymnastik, Treffs, Altennachmittage oder einen Senioren-Stammtisch. Dies kann in Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen und der ansässigen Gastronomie geschehen.
Auch ist es vorstellbar, dass sich unsere älteren Mitmenschen in die Dorfgemeinschaft aktiv einschalten. Denkbar wäre das oben erwähnte gemeinsame Kochen mit Kindern und Jugendlichen im Jugendraum.
Senioren-Hilfe
Des Weiteren soll eine Nachbarschaftshilfe ins Leben gerufen werden. Zuvor haben wir bereits das "Lokale Bündnis für Familien" angesprochen.
Jeder ältere Mitbürger möchte solange wie möglich zuhause in seiner gewohnten Umgebung leben. Daher sollen hauswirtschaftliche und handwerkliche Reparatur- und Wartungsdienste von Nachbarn und Mitbürgern seitens der Politik breite Unterstützung bekommen. Auch hier gilt: "Von Bürgern für Bürger". Jeder wird froh sein, wenn er in einem gewissen Alter auch Hilfestellungen seines Umfeldes, seiner Gemeinschaft erfährt. Die Gründung einer Alterswohngemeinschaft ist eine Idee, die zu unterstützen ist.
Jugend fördern und fordern
Neben der unter dem Punkt "Bildung" erwähnten Hausaufgabenwerkstatt und dem gemeinsamen Kochen sind ebenso die Stärkung des KiJuWa e.V. und der Einsatz von Sozialarbeitern der Verbandsgemeinde zu betreiben.
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Raum und Umwelt
Instandsetzung der Kreisstraße bis zur B48
Nach der Sanierung der L504 durch den "Landesbetrieb Mobilität" und der Planung der Buswendeschleife steht die Instandsetzung der K47 auf dem Plan.
Als neugewählter Ortsbürgermeister wird sich Michael Gasiorek zusammen mit unserem Verbandsbürgermeister und Kreistagsmitglied Walter Rung bei unserem zukünftigen Landrat Paul Junker dafür einsetzen, dass unsere Straße in dessen Amtszeit saniert wird.
Öffentlicher Personennahverkehr
Der weitere Ausbau des ÖPNV und die nachhaltige Steigerung des Radverkehrs durch Ausbesserung der Radwege bilden ein effizientes Energie- und Umweltmanagement. Die Natur wird somit weniger belastet und der Geldbeutel unserer Bürgerinnen und Bürger geschont.
Große Busse können durch ein Sammelruf-Taxi ergänzt bzw. ersetzt werden. Der Kraftstoffverbrauch würde sich somit reduzieren und Leerfahrten vermieden werden. Möchten z.B. zwei Bürger zur regulären Busfahrzeit nach Hochspeyer an den Bahnhof, würde der Bus durch ein kleines Taxi ersetzt werden und nur fahren, wenn eine Stunde vorher ein kurzer Anruf bei der Omnibusbetrieb erfolgt. Dieser wird dann je nach Anzahl einen PKW oder einen Minibus zur Abfahrtszeit an die Bushaltestelle in Waldleiningen oder des Stüterhofs schicken.
Zusätzlich ist das Angebot des Fuchs-Busses, der von Bad Dürkheim bis Johanneskreuz pendelt und unser Dorf samt Parkplatz zur Weltachse befährt, auszubauen.
Regenerative Enerige
Ergänzt wird dieses Energiemanagement durch Photovoltaik-Anlagen, die auf geeigneten Dächern der Gemeindegebäude errichtet werden können. Hier werden wir ein Refinanzierungskonzept erstellen lassen, wobei wir aber keinesfalls unser Prinzip der Schuldenvermeidung außer Acht lassen.
Landschaftspflege im Dorf
Wie unter dem Punkt "Backofen" beschrieben, soll in der neugestalteten Ortsmitte eine Oase der Ruhe entstehen. Mit Dorfteich, Barfuß-Pfad, Sitzmöglichkeiten und einer kleinen Grillmöglichkeit kann hier ein echter Dreh- und Angelpunkt unseres Dorfes entstehen.
Diese Art von Landschaftspflege ist insofern erforderlich, da der Premium-Wanderweg, der unter dem Punkt "Tourismus" erwähnt ist, zusätzliche Besucher in unsere Gemeinde locken wird und wir in guter Erinnerung bei unseren Gästen bleiben wollen.
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Statisitk:
Folgende Tabelle des Stat. Landesamtes soll nochmal Aufschluss über die letzten Kommunalwahlen geben:
| |
2004 |
1999 |
|
| |
Anzahl |
% |
Anzahl |
% |
Differenz |
| Wahlberechtigte |
355 |
- |
340 |
- |
- |
| Wähler |
329 |
92,7 |
306 |
90,0 |
+2,7 |
| ungültige St. |
1 |
0,3 |
3 |
1,0 |
-0,7 |
| gültige St. |
328 |
99,7 |
303 |
99,0 |
+0,7 |
| |
|
|
|
|
|
| SPD |
184 |
56,1 |
150 |
49,5 |
+6,6 |
| CDU |
144 |
43,9 |
153 |
50,5 |
-6,6 |
Wie man aus der obigen Zusammenstellung entnehmen kann, betrug die Differenz zwischen der SPD und CDU 40 Stimmen. Aber nicht 40 Stimmen, braucht man, um eine Mehrheit zu erzielen, sondern die Hälfte. Also reichen 21 Stimmen um wieder Verantwortung in Waldleiningen übernehmen zu dürfen.
Des Weiteren möchten wir hier auch erwähnen, dass stets der große Vorsprung bei den Bürgermeisterwahlen propagiert wurde. Wir bitten aber zu bedenken, dass auch hier nur die Häfte der Stimmendifferenz genügt, um einen geeigneten Bewerber als Ortsbürgermeister zum Wahlsieg zu verhelfen. (Die Differenz betrug hier 8,1% der Wählerstimmen, was ca. 27 Stimmen ausmacht.)
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